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Stuart Samson als unfreiwilliges Fotomodell

Stuart Samson, unser Director of the Massed Pipes and Drums, wurde unfreiwillig als Fotomodell für eine News-Story in der Gratiszeitung 20 Minuten verwendet.

Das Bild wurde zwar als Symbolbild gekennzeichnet, dennoch hatte Stuart einige Rückmeldungen von Leuten, die ihn auf dem Bild erkannt haben. Wir haben ihm Fragen dazu gestellt.

Stuart, vor einiger Zeit wurde in einer Schweizer Zeitung ein Artikel veröffentlicht, der über den Fall eines Dudelsackspielers berichtete, der wegen Schimmel gestorben ist. Die Zeitung druckte neben dem Artikel ein Bild von dir ab. Wie war das für dich?

Zuerst war ich ein wenig schockiert mit so einer traurigen Begebenheit in Verbindung gebracht zu werden. Auch andere Leute, die den Beitrag gesehen haben und mich kennen, waren erstaunt. Ich gehe davon aus, dass mein Foto als symbolisches Bild für die Dudelsack-Szene verwendet wurde. Für mich war das aber komisch, da ich auf dem Bild erkennbar bin und aufgrund der Verwendung der Leser vielleicht denken könnte, dass es im Artikel um mich geht. Somit hat es vielleicht Leute gegeben, die gedacht haben, dass ich gestorben bin.

Hast du jemals von Schimmel in Dudelsack-Mundstücken gehört?

Mir ist das Risiko natürlich bewusst. Ich kenne es seit ich vor 40 Jahren mit Dudelsackspielen begonnen habe. Mir ist es aber wichtig, festzuhalten, dass mit den notwendigen Vorkehrungen das Risiko vernachlässigbar wird.

Was machst du, um das Risiko einzudämmen?

Jeder Piper sollten sich mit den hygienischen Aspekten die mit dem Dudelsack zusammenhängen auseinandersetzen. Es ist wichtig, das Instrument regelmässig zu warten. Desinfizieren gehört dazu und ist für jeden Musiker wichtig, der ein Instrument spielt, das mit den Atmungsorganen in Kontakt kommt. Im Fall von Dudelsackspielern, die regelmässig spielen, gehört das früher oder später zum Vorbereitungsablauf. Bei denjenigen Dudelsackspielern, die nur gelegentlich spielen, ist es noch viel wichtiger, die hygienischen Aspekte zu beachten, da das Instrument in diesen Fällen unbehandelt rum liegt. Musikern, die Unterricht nehmen, wird beigebracht, wie sie ihr Instrument in gutem und hygienischem Zustand halten können. Zudem gibt es in jedem Dudelsack-Lehrbuch Informationen zur Wartung der Instrumente.

Was ist deine Meinung zum besagten Artikel und wie er aufgebaut ist?

Der Beitrag hebt ein potentielles Problem hervor. Man muss sich aber im Klaren sein, dass dieses Problem vermeidbar ist. Es ist gut, wenn man das Bewusstsein fördert. Trotzdem ist es mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass das Risiko einer Erkrankung minim ist, wenn man sein Instrument richtig wartet.

Stuart, vielen Dank für die Auskunft!

Den Artikel von 20 Minuten finden Sie hier.


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