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Die Stimme des Basel Tattoo

Seit der ersten Stunde ist René Häfliger mit dabei und gibt dem Basel Tattoo eine Stimme. Als Speaker, Sprecher für TV- und Radio-Spots, Moderator bei Medienkonferenzen und als Berater in Medienfragen unterstützt er die Veranstaltung. Wir haben ihm ein paar Fragen zu seinen Aufgaben und seiner Zeit beim Basel Tattoo gestellt.

Wie bist du zum Basel Tattoo gekommen?

Ich kenne Erik bereits seit der Jugendzeit von der Fasnacht her. Als er das Yshalle Tattoo auf die Beine stellte, hat er mich angefragt und ich habe natürlich sofort zugesagt. Seit dieser ersten Stunde bin ich als Sprecher dabei.

 

Was macht es für dich aus, im OK des Basel Tattoo mitzuhelfen?

Ich schätze das selbständige Arbeiten auf allerhöchstem professionellem Niveau. Was dabei besonders toll ist: der Fun geht ebenfalls nicht vergessen und das gesellschaftliche Drumherum kommt nicht zu kurz. Es ist die perfekte Balance. Zu einem befriedigenden Job gehören für mich das Erfüllen der hochprofessionellen Anforderungen genauso wie der Spass und die Lockerheit, die auch zum Leben gehören. Zweiteres geht aber nur, wenn Ersteres zu hundert Prozent erfüllt ist.

 

Wie müssen wir uns deine Vorbereitungen für das Basel Tattoo vorstellen?

Die heisse Phase beginnt für mich rund zwei Wochen vor der Premiere. Ich treffe mich mit Erik und wir gehen die gesamte Show im Detail durch. Nummer für Nummer. Wir besprechen, wo es wie viel Text benötigt und welche Besonderheiten einer Formation oder eines Auftritts zu beachten sind. Selbstverständlich wird alles laufend angepasst. Das „Finetuning“ während den Proben nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Einzelne Optimierungen werden teils selbst nach der Premiere noch vorgenommen. Flexibilität ist ein Wort, das in meiner Funktion gross geschrieben wird.

 

Worauf achtest du dich beim Texten der Ansage?

Es ist wichtig, kurze Sätze zu verwenden, da der Text ja gesprochen wird. Damit die Ansagen spannend sind, achte ich darauf, greifbare Infos zu erzählen und nicht nur Zahlen runter zu spulen. Und eine Prise Humor darf natürlich auch nicht fehlen.

 

Wie sieht ein „normaler“ Arbeitstag während dem Basel Tattoo aus?

Wenn die Show einmal steht und sämtliche Zahnräder perfekt ineinander greifen, beginnt der Tag für mich eine Stunde vor Showbeginn. Nervös bin ich heute vor respektive während der Show nicht. Aber ich bin immer hoch konzentriert, denn meine Aufgabe ist ein absoluter Konzentrationsjob. Wenn das Mikrofon offen ist, verträgt es gar nichts.

 

Welche Band der letzten 12 Basel Tattoo ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Ui, diese Frage sprengt den Rahmen dieses Interviews, weil ich so viele beeindruckende und überraschende Auftritte erleben durfte. Wenn ich wirklich eine Fromation nennen muss, darf ich als „Hobby-Walliser“ die Sektion Rhône natürlich nicht unerwähnt lassen.

 

Du bist jetzt seit Beginn dabei. Was hat sich in den Jahren verändert?

Ich habe in meiner Speakerkabine eine Klimaanlage erhalten :-)

 

Du und das Basel Tattoo?

Für mich gilt: immer dran bleiben, mitdenken, Inputs bringen, Lobbying betreiben und 24 Stunden pro Tag während sieben Tagen in der Woche mit Haut und Haar für diesen wunderbaren Anlass einzustehen. Fürs Basel Tattoo arbeitet man nicht einfach, sondern man lebt es!

 

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